Desinfektionsmittel

In dieser schwierigen Zeit mit Mundschutzpflicht, Kontakt- und Reiseverboten sowie sonstigen Restriktionen im Alltag ist Desinfektion ein großes Thema. Wir haben bereits über die Reinigung in der Corona-Krise berichtet. Was aber unterscheidet Reinigung von Desinfektion? Was landläufig häufig einfach sauber machen genannt wird, kann sowohl Reinigung als auch Desinfektion bedeuten, jedenfalls dann, wenn es um gesundheitlich relevante Bereiche geht. Da es für eine betriebliche, aber auch für häusliche Hygiene wichtig ist, was wann wie geputzt werden muss und wann ein entsprechender Hygienestandard einzuhalten ist, klären wir hier über den Unterschied von Reinigung und Desinfektion auf.

Definition von Reinigung und Desinfektion

Der Unterschied von Reinigung und Desinfektion: Dieser ist zunächst durch die DIN Norm 10516 festgelegt. Dort heißt es:

  • Reinigung: Diese umfasst die Entfernung unterschiedlichster Verschmutzungen. Das können Reste aus der Produktion sein, Rückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln und viele andere nicht erwünschte Materialien und Stoffe.
  • Desinfektion: Hierbei werden mit Mikroorganismen benetzte Flächen mit physikalischen und chemischen Verfahren so lange behandelt, bis es für die Gesundheit unbedenklich ist. Das gilt besonders bei der Herstellung von Lebensmitteln aller Art, deren Qualität möglichst hoch und nicht beeinträchtigt sein darf. Von einer Million Keimen dürfen in diesem Fall maximal zehn überleben. Soll es noch keimfreier werden, müsste die entsprechende Fläche sterilisiert werden.

Oft reicht eine gründliche Reinigung aus

Für betriebliche und häusliche Hygiene ist es besonders in solchen Krisenzeiten, wie sie jetzt mit dem Corona-Virus auftreten, wichtig zu wissen, wie und mit welchen Mitteln gereinigt werden sollte. Das gilt vor allem für die Orte, zu denen Patienten oder Erkrankte Zutritt haben oder Küchen und andere Orte, an denen Essen für andere zubereitet wird. Damit die Nahrung nicht durch Mikroben, Bakterien oder andere Keime verunreinigt werden und damit potentiell gesundheitsschädlich, muss eine entsprechende Reinigung erfolgen. Die dabei verwendeten Reinigungsmittel sollten nicht nur wirksam gegen Verschmutzungen und Keime sein, sie sollten auch rückstandsfrei wieder entfernt werden können. Schließlich soll das zubereitete Essen nicht durch Rückstände von Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln kontaminiert werden. Für gewerbliche Küchen wird daher ebenso wie in der Lebensmittelindustrie ein spezieller Reinigungs- und Desinfektionsplan aufgestellt.

Die Kombination ist effektiv

In den meisten Fällen werden mit Hilfe einer gründlichen Reinigung durchaus genügend Keime eliminiert. Daher ist in der Regel eine Flächendesinfektion oft nicht unbedingt erforderlich. Werden Reinigung und Desinfektion miteinander kombiniert, sind die betroffenen Flächen anschließend ausreichend sauber. Überhaupt ersetzt desinfizieren keineswegs eine Reinigung. Bevor ein Desinfektionsmittel angewendet wird, sollten zunächst sämtliche Verschmutzungen entfernt werden. Andernfalls können die Desinfektionsmittel ihre volle Wirksamkeit überhaupt nicht entfalten. Grundsätzlich sollte so wenig Desinfektionsmittel genutzt werden, wie möglich: Eine Dosierung über das auf der Packung angegebene Maß steigert deren Wirkung nicht. Stattdessen müssten andernfalls mehr Desinfektionsmittel wieder entfernt werden.

Wirksam gegen Corona

Hat sich ein Mitglied der Familie mit dem Coronavirus angesteckt, sollten die von allen Familienmitgliedern benutzten Flächen regelmäßig desinfiziert werden. Dabei weist der Industrieverband Hygiene- und Oberflächenschutz (IHO) auf die Maßgabe des Robert-Koch-Instituts, nach der nur solche Desinfektionsmittel wirksam sind, die „begrenzt viruzid“ wirken.

Tipp: Sehen Sie sich das Video an, hier finden Sie eine Liste wirksamer Desinfektionsmittel:

Sind die Mittel ausverkauft und für den privaten Gebrauch nicht erhältlich, lassen sich sämtliche Mittel auf Alkoholbasis nutzen, das gilt selbst für den altbewährten Klosterfrau Melissengeist. Auch Natriumhypochlorit oder Wasserstoffperoxid eignen sich zur Desinfektion von Flächen. Dabei reduzieren die Desinfektionsmittel die Anzahl der Coronaviren binnen sechzig Sekunden: Dort, wo sich zuvor noch eine Million von ihnen tummelten, überstehen gerade einmal 100 die Anwendung. In jedem Fall sollten die entsprechenden Desinfektionsmittel „begrenzt viruzid“ wirken, damit sie gegen Coronaviren tatsächlich wirksam sind und eine Ansteckung von bisher nicht erkrankten Menschen vermieden werden kann.

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